19.9.
2014
Freitag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Preise (€): 13,- / 17,- / 21,- / 25,- / 30,- / 35,- zzgl. 10% Systemgebühr.

 

2. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
poetisch -

Simona Saturová, Sopran
Ieva Prudnikovaite, Mezzosopran
Alexey Sayapin, Tenor
Essener Philharmoniker
Tomás Netopil, Dirigent

Dmitri Schostakowitsch
“Aus jüdischer Volkspoesie”, op. 79a
Pjotr I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64

Schostakowitschs Orchester-Liederzyklus von 1948 durchstreift in elf Nummern das traditionelle jüdische Leben zwischen den Extremen von Freude und Leid. Die poetische Vertonung bewegte sich in der Nachkriegszeit auf einem schmalen Grat zwischen Erfüllung der Parteidirektive, die eine vermehrte Einbeziehung der verschiedenen sowjetischen Volksmusiken forderte und Verstoß gegen selbige, als wenige Monate nach der Fertigstellung des Werkes eine antisemitische Kampagne des Regimes begann. Da Schostakowitschs Schicksal in Stalins Händen lag, hielt er sein Werk zunächst zurück, sodass es erst in
den Sechzigerjahren zur Uraufführung kam.
Widrige Umstände begleiteten auch die Genese von Tschaikowskis ?Schicksalssinfonie?: Der Tonkünstler feierte internationale Erfolge, fürchtete aber ausgebrannt zu sein und versank darüber in tiefe Verzweiflung. So lässt sich das Motto, mit dem er den ersten Satz seiner Komposition überschrieb, auch als eigener Leitgedanke lesen: "Völlige Ergebung in dasSchicksal oder, was dasselbe ist, in das unergründliche Walten
der Vorsehung."

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