11.2.
2016
Donnerstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Konzertende:

gegen 21:45 Uhr.

Preise (€): 12,- / 15,- / 19,- / 23,- / 27,- / 32,- / 37,- zzgl. 10% Systemgebühr.

 

6. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
Fantastique

Essener Philharmoniker
Henrik Nánási, Dirigent

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zu "Der Freischütz"
Béla Bartók
"Der wunderbare Mandarin" – Konzertsuite, op. 19
Hector Berlioz
"Symphonie fantastique", op. 14

Ein düsteres "drame musical", ein nur durch Musik erzähltes Drama, schuf Hector Berlioz mit seiner ersten Sinfonie: Im Zentrum steht die Liebe zu einer unerreichbaren Frau, für die sich ein junger Musiker zugrunde richtet. Beim Besuch eines Hexensabbats sind schließlich Schein und Realität, Sinn und Wahnsinn, Unschuld und Dämonie nicht mehr voneinander zu trennen. Dabei komponiert Berlioz mithilfe einer "idée fixe"-Technik: Der Figur des Mädchens ist ein Leitmotiv zugeordnet, das sich variiert durch das ganze Stück zieht. Bereits zuvor hatte der von Berlioz verehrte Carl Maria von Weber diese Technik in seinen Opern angewandt. Auch in Béla Bartóks Ballett "Der wunderbare Mandarin" steht eine begehrte Frau im Mittelpunkt. Ein junges Mädchen wird von Männern gezwungen, Passanten in ihre Wohnung zu locken, die dort dann ausgeraubt und ermordet werden. Nur der "wunderbare Mandarin" will trotz mehrfachen Mordversuchs nicht sterben - zunächst ... Bartók selbst hatte sein Stück als Parabel auf das 20. Jahrhundert verstanden. Und auch die auf die Bühnenhandlung verzichtende Konzertsuite verliert nichts von dieser faszinierenden Dämonie.

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