3.3.
2016
Donnerstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Konzertende:

gegen 21:45 Uhr.

Preise (€): 12,- / 15,- / 19,- / 23,- / 27,- / 32,- / 37,- zzgl. 10% Systemgebühr.

 

7. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
Stabat mater

Katrin Kapplusch, Sopran
Ieva Prudnikovaite, Alt
Jeffrey Dowd, Tenor
Almas Svilpa, Bass
Opernchor des Aalto-Theaters
Philharmonischer Chor Essen
Patrick Jaskolka, Choreinstudierung
Essener Philharmoniker
Tomás Netopil, Dirigent

Antonín Dvorák
Stabat mater, op. 58

In Dvoráks "Stabat Mater" treffen demütig-fromme Schmerzensklänge auf den wiegenden Ton im Geiste einer böhmischen Dorfhochzeit. Das Resultat ist ein andächtiger Totentanz, der das mittelalterliche Gedicht mit viel Feingefühl und farbenreicher Instrumentation sinnlich erfahrbar macht. Die Verse über die trauernde Gottesmutter im Anblick ihres ans Kreuz genagelten Sohnes waren dem Musiker bereits aus Kindheitstagen vertraut und stellten für ihn weit mehr als nur eine künstlerische Inspirationsquelle dar. Nach eigener Aussage identifizierte er sich nach dem tragischen Tod dreier seiner Kinder in den Jahren 1875 bis 1877 auf ganz persönliche Weise mit der feingliedrigen Dichtung, die ihm gleichsam als Trauerbewältigung diente. In den Todesjahren seiner Kinder begann Dvorák aus dem Gedicht zehn musikalische Sätze zu formen, die sich graduell in ihrer Intensität steigern. Vier Jahre nach der Uraufführung im Jahr 1880 gelang ihm mit einer Darbietung in der Londoner Royal Albert Hall, die er selbst leitete, schließlich der internationale Durchbruch als Komponist.

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