11.5.
2015
Montag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Stiftung Klavier-Festival Ruhr.

Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Preise (€): 15,- / 30,- / 55,- / 65,- / 75,- inkl. Systemgebühr.

 

Arcadi Volodos

Arcadi Volodos, Klavier

Johannes Brahms
Thema mit Variationen d-Moll, op. 18 b (Transkription des 2. Satzes aus dem Streichsextett B-Dur, op. 18)
Johannes Brahms
Sechs Klavierstücke, op. 118
Franz Schubert
Sonate B-Dur, op. posth., D 960

Was wohl einer seiner alten Konservatoriumslehrer heute denkt, wenn er hört, dass sein einstiger Schützling Arcadi Volodos wieder für ein Konzert oder eine CD-Aufnahme absolute Höchstnoten bekommen hat. Denn damals war man am Moskauer Konservatorium tatsächlich der Meinung, dass Volodos für das Klavier ziemlich untalentiert sei. Doch spätestens seit seinem fulminanten CD-Debüt 1997 hat er es allen Zweiflern mehr als nur gezeigt. Mit seinen irrwitzig hingelegten Klavier-Transkriptionen wurde der in St. Petersburg geborene Volodos schnell in einem Atemzug mit Vladimir Horowitz genannt. Und sofort rissen sich von Berlin bis New York alle großen Spitzenorchester um ihn. Bis heute hält die Bewunderung für einen Musiker unvermindert an, der gerade erst für sein CD-Porträt des Spaniers Federico Mompou mit einem ECHO-Klassik und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Auch mit dieser Einspielung bewies er, wie schon bei seinen Schubert- und Liszt-Interpretationen, was für ein nachdenklicher, mit einer subtilen Anschlagskultur gesegneter Klavierpoet er ist. Von stürmisch bis melancholisch sehnsuchtsvoll durchmisst Volodos nun das 19. Jahrhundert mit Brahms′ und Schuberts großem Sonaten- und Seelendrama in B-Dur.

Im Anschluss an das Konzert wird Arcadi Volodos am CD-Shop Proust in der Wandelhalle signieren.

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