17.11.
2016
Donnerstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Konzertende:

gegen 22:15 Uhr.

Preise (€): 14,- / 17,- / 21,- / 26,- / 30,- / 36,- / 41,- inkl. Systemgebühr.

 

3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
Asrael

Narek Hakhnazaryan, Violoncello
Essener Philharmoniker
Tomás Netopil, Dirigent

Antonín Dvorák
Konzert h-Moll für Violoncello und Orchester, op. 104
Jusef Suk
Sinfonie c-Moll, op. 27 "Asrael"

Antonín Dvorák war lange Zeit nicht gerade begeistert vom Klang des Violoncellos, dessen für sein Empfinden "nasaler" Klang der oberen Lage ihm anscheinend zuwider war. Dies änderte sich 1894 schlagartig bei einer New Yorker Aufführung eines Cellokonzertes des Amerikaners Victor Herbert. Dvorák nahm sein h-Moll-Konzert in Angriff und komponierte damit einen absoluten Klassiker des Genres, der angeblich Johannes Brahms aufseufzen ließ: "Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann?" Der bekannte Geiger und Komponist Josef Suk war nicht nur Kompositionsschüler (und Lieblingsstudent) von Dvorák, sondern ihm nach der Hochzeit mit dessen Tochter Otylka auch als Schwiegersohn verbunden. Dvoráks Tod im Jahr 1904 und Otylkas Tod nur 14 Monate später waren der tragische Anlass zur Komposition seines Hauptwerkes "Asrael" - benannt nach dem Todesengel der islamischen Tradition.

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