10.4.
2016
Sonntag | 11:00 Uhr
RWE Pavillon
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Einheitspreis (€): 14,- zzgl. 10% Systemgebühr.

 

7. Kammerkonzert
Schubert 3 + 5

Sebastian Griewisch, Violine
Clemens Ratajczak, Violine
Max Schmiz, Viola
Juliane Lopper, Violoncello
Sampo Korkeala, Violoncello

Franz Schubert
Streichtrio Nr. 1 B-Dur, D 471
Franz Schubert
Streichquintett C-Dur, D 956

Viele Rätsel hat uns die Musikgeschichte bereits aufgegeben - und einige davon gehen auf das Konto von Franz Schubert. Ein solches Rätsel ist ohne Zweifel auch sein Streichtrio in B-Dur, D 471. Nach einem vollständig fertig komponierten ersten Satz (Allegro) schließt sich ein fragmentarisch gebliebener zweiter Satz an. Dieses Andante bricht nach 39 Takten einfach ab! Der Grund dafür liegt auch heute noch im Dunkeln. War der zum Zeitpunkt der Komposition erst 19-jährige Schubert etwa unzufrieden, weil das Stück stilistisch zu sehr an Haydn und Mozart erinnerte? Oder liegen die Gründe im familiären Umfeld verborgen? Das Stück hatte er nämlich für seine Brüder und sich selbst komponieren wollen. In jeder Hinsicht vollendet ist hingegen das Streichquintett in C-Dur, D 956. 1828 nur zwei Monate vor Schuberts Tod entstanden, kam es erst posthum zur Uraufführung. Nach dem nervös-turbulenten ersten Satz (Allegro), der fast ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht, schließt sich ein elegisches Adagio an, dessen Hauptthema zu Schuberts berühmtesten Melodien gehört. Ein ungarisch anmutendes Schlussrondo führt das Werk abschließend zu einem tänzerischen Höhepunkt.

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