28.6.
2016
Dienstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Stiftung Klavier-Festival Ruhr.

Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Preise (€): 12,- / 28,- / 40,- / 70,- / 80,- / 90,- inkl. Systemgebühr.
Beim Kauf beider Konzerte mit Hélène Grimaud erhalten Sie einen Rabatt von 20%.

 

Hélène Grimaud & Kammerphilharmonie Bremen

Hélène Grimaud, Klavier
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi, Dirigent

Johannes Brahms
Konzert Nr. 1 d-Moll für Klavier und Orchester, op. 15
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98

Es gibt Künstler, die sind dem Klavier-Festival seit vielen Jahren eng verbunden. So auch Hélène Grimaud, die bereits seit 1991 regelmäßig zu Gast ist. Im letzten Jahr gab sie sich zum zehnten Mal die Ehre und erhielt den Preis des Klavier-Festivals Ruhr. Eine berührende Begegnung, nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich. Musik, das sind nicht nur gespielte Töne, sondern sie spiegelt auch das Leben mit Höhen und Tiefen, Leidenschaft und Liebe wider. Und auch als Buchautorin lässt Hélène Grimaud ihre Leser an ihren ganz persönlichen Erfahrungen teilnehmen, sei es ihr Leben mit den Wölfen, ihre ganz besondere Kindheit oder ihr Vermögen als Synästhetikerin beim Hören von Klängen Farben wahr zu nehmen. "Ihre freundschaftliche Verbundenheit mit dem Klavier-Festival Ruhr verdanken wir zahlreiche Sternstunden, bei denen sie ihr Publikum durch ihre Hingabe und ihre Fragilität gleichermaßen berührte. In ihr ehren wir eine Ausnahme-Künstlerin und einen wunderbar aufrichtigen Menschen", so hieß es in der Laudatio. Nun kommt sie in Begleitung der Kammerphilharmonie Bremen, mit der sie gemeinsam unter der Leitung des Stardirigenten Paavo Järvi zum Brahms-Schwerpunkt die beiden Klavierkonzerte spielen wird. Beide kennen sich schon seit vielen Jahren und haben im Januar 2015 gemeinsam bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der neuen Philharmonie in Paris mitgewirkt. Erst vor einiger Zeit hat sie beide Werke auf einer CD eingespielt. Nach einer Aufnahme des Ersten Klavierkonzerts von Brahms brauchte sie fünfzehn Jahre, bevor sie das Zweite für sich entdeckte. "Bis dahin wäre es einfach eine konzeptionelle Entscheidung gewesen. Sie wäre nicht aus dem Herzen gekommen." Vielleicht eine Verneigung vor dem Komponisten, denn auch zwischen den jeweiligen Uraufführungen der beiden Werke vergingen weit über zwanzig Jahre. Ein Grund mag aber auch die besonders enge Beziehung zum Konzert Nr. 1 d-moll sein. "Die Entdeckung dieses Konzerts hat mein Leben verändert. Es ist essentiell für mich und wird es immer sein. Es ist eines jener Werke, die einen aufsaugen, die keinen Raum mehr für irgendetwas anderes lässt. Eine ganze Welt öffnet sich, in die man sich ohne viel Nachdenken ganz fallen lässt." Doch dann war es soweit und Hélène Grimaud fühlte sich bereit für beide Konzerte. Dass sie beide Konzerte nun beim Klavier-Festival Ruhr an zwei aufeinanderfolgenden Abenden präsentieren wird, ist ein besonderer Glücksfall und eine wunderbare Gelegenheit ihrer außergewöhnlichen Interpretation nahe zu kommen.

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